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	<description>Forexhandel für Strategen</description>
	<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:09:09 +0000</pubDate>
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		<title>CFD-Handel in der mittelfristigen Perspektive: Mit wenig Aufwand zum Gewinn</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Der Handel mit Differenzkontrakten gilt unter Tradern gemeinhin als Instrument f&#252;r die kurzfristige Spekulation. Dass sich mit den immer beliebter werdenden CFDs auch mittelfristige Perspektiven umsetzen lassen, hat sich bislang kaum herumgesprochen. Dabei stellen die aus dem angels&#228;chsischen Raum stammenden Instrumente eine interessante Alternative zum Handel mit Aktien, Forex oder Fonds dar. Das breite Angebot, [...]]]></description>
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<p>Der Handel mit Differenzkontrakten gilt unter Tradern gemeinhin als Instrument f&#252;r die kurzfristige Spekulation. Dass sich mit den immer beliebter werdenden CFDs auch mittelfristige Perspektiven umsetzen lassen, hat sich bislang kaum herumgesprochen. Dabei stellen die aus dem angels&#228;chsischen Raum stammenden Instrumente eine interessante Alternative zum Handel mit Aktien, <a href="http://www.onlineforexhandel.com/" target="_blank">Forex</a> oder Fonds dar. Das breite Angebot, das mittlerweile auf dem deutschen Markt verf&#252;gbar ist, erm&#246;glicht es, alle wichtigen Leitindizes und auch zahlreiche Einzeltitel abzubilden. Indexfonds k&#246;nnen so leicht ersetzt werden. Der Vorteil im CFD-Trading liegt nicht nur in den entfallenden Geb&#252;hren (Market Maker erheben – zumindest f&#252;r den Handel mit Indizes -  keine Spesen , sondern generieren ihre Einnahmen aus dem Spread, der zwischen Geld- und Briefkurs liegt). Wer auf den Deutschen Aktienindex setzen m&#246;chte und dabei das Volumen eines Future-Kontraktes handelt, muss beim mittlerweile zur Royal Bank of Scotland z&#228;hlenden Anbieter ABN Amro Marketindex lediglich 25 Euro Geld-Briefspanne in Kauf nehmen- bei einem Gegenwert der Position von mehr als 100.000 Euro (gemessen an einem Indexstand von etwas mehr als 4000 Punkten) ist dies au&#223;erordentlich gering. Die Kontof&#252;hrung ist ebenfalls kostenlos. Wer ein solches Volumen &#252;ber einen Indexfonds handelt, muss deutlich h&#246;here Spesen in Kauf nehmen – durchschnittlich erheben Direktbanken f&#252;r einen Round-Turn in einem gro&#223;en Leitindex-ETF rund 80 Euro Spesen. Zinsen m&#252;ssen bei Longpositionen in beiden F&#228;llen auf den Fremdkapitalanteil gezahlt werden.</p>
<p><span id="more-43"></span></p>
<p>Wer an den Entwicklungen der Aktienm&#228;rkte f&#252;r einen Zeitraum von einem bis hin zu sechs Monaten partizipieren m&#246;chte, kann mit CFDs voll auf seine Kosten kommen. Die Einf&#252;hrung der Abgeltungsteuer, die s&#228;mtliche Kapitalertr&#228;ge einer Besteuerung mit 25 Prozent plus Solidarit&#228;tszuschlag und ggf. Kirchensteuer unterzieht und den Wegfall der Spekulationsfrist-Regelung vorsieht, macht CFDs im Vergleich zu Aktien zus&#228;tzlich interessant, da der bisherige Steuervorteil klassischer Wertpapiere k&#252;nftig entf&#228;llt.</p>
<p>Das Bedienen der meisten Plattformen ist sehr einfach und erfordert wenige Kenntnisse um Trading-Software. Dar&#252;ber hinaus bieten fast alle Plattformen umfangreiche Erkl&#228;rungs- und Hilfsm&#246;glichkeiten an. Einige veranstalten sogar bundesweit kostenfreie Seminare und f&#252;hren ihre Software interessierten Anwendern vor. Besondere Anforderungen an den PC sind mit den CFD-Anwendungen auch nicht verbunden, jeder halbwegs auf dem neuesten Stand befindliche PC erf&#252;llt alle Voraussetzungen, um schnellstens mit dem Trading zu starten.</p>
<p>Es ist damit zu rechnen, dass sich der Handel mit Differenzgesch&#228;ften in den n&#228;chsten Jahren zunehmen auch an Privatanleger mit einem l&#228;ngeren zeitlichen Horizont richten wird. Wer sein Verm&#246;gen aktiv und in Eigenregie betreut, ist l&#228;ngst nicht mehr auf die Hilfe klassischer Banken angewiesen und kann mit CFDs und Co. geldwerte Vorteile erzielen.</p>
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		<title>Handelssysteme: Performance kritisch &#252;berpr&#252;fen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 13:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Handelssystematiken, die mit regelbasierter Signalgenerierung Gewinne zu erzielen versuchen, sind aus der modernen Trading-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Eine schier un&#252;berschaubare Anzahl bestehender Systematiken steht Anleger zu gar keinen oder nur sehr geringen Kosten zur Verf&#252;gung. Nicht selten versprechen die Systeme au&#223;ergew&#246;hnlich hohe Renditen. Die Anbieter der Systeme bzw. Fachzeitschriften, die &#252;ber sie berichten, berufen sich [...]]]></description>
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<p>Handelssystematiken, die mit regelbasierter Signalgenerierung Gewinne zu erzielen versuchen, sind aus der modernen Trading-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Eine schier un&#252;berschaubare Anzahl bestehender Systematiken steht Anleger zu gar keinen oder nur sehr geringen Kosten zur Verf&#252;gung. Nicht selten versprechen die Systeme au&#223;ergew&#246;hnlich hohe Renditen. Die Anbieter der Systeme bzw. Fachzeitschriften, die &#252;ber sie berichten, berufen sich bei ihren Aussagen &#252;ber die Qualit&#228;t einer Handelssystematik in der Regel auf historische Backtests: Das System wird dabei r&#252;ckwirkend auf einen oder mehrere M&#228;rkte angewandt. Anleger sollten bei der Auswahl eines Systems Vorsicht wallten und sich keinesfalls von hohen Rendite-Ergebnissen einzelner Ans&#228;tze blenden lassen. <span id="more-40"></span> Mit Backtests verh&#228;lt es sich &#228;hnlich wie mit Statistiken, die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu dienen, andere von der eigenen Sache zu &#252;berzeugen. So aufrecht und integer die „eigene Sache“ dabei auch sein mag: Viele statistische Betrachtungen (von Handelssystemen genauso wie von anderen Beobachtungsgegenst&#228;nden) sind schlicht und ergreifend nicht valide genug, um eine Hilfe oder gar eine Basis f&#252;r Handlungsentscheidungen darstellen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Ein besonders krasses Beispiel findet sich in einem Artikel des bekannten US-amerikanischen Tradingbuch-Autors Jack Schwager, der in dem unter anderem ins Deutsche &#252;bersetzten Werk „Die ganze Welt der technischen Analyse“ von Darrel R. Jobman abgedruckt ist. Schwager berichtet darin von einem Bericht &#252;ber ein Handelssystem, das auf den ersten Blick der „eierlegenden Wollmilchsau“ in Nicht nachzustehen schien: Fast 300 Prozent Gewinn sollte der Ansatz in einem Jahr einbringen. Die Systematik war dabei ungemein einfach und konnte von jedem, der sich zumindest mit den elementarsten Inhalten der Technischen Analyse auseinandergesetzt hat, leicht nachvollzogen werden. Zwei Regeln stellten  - vereinfacht dargestellt – den ganzen Ansatz dar. Regel 1: Steigt der 6-Tage-Durchschnitt &#252;ber den Kurs, sind Long-Positionen zu er&#246;ffnen und Short-Positionen zu schlie&#223;en. Regel 2: F&#228;llt der 6-Tage-Durchschnitt unter den Kurs, sind Short-Positionen zu er&#246;ffnen und Long-Positionen zu schlie&#223;en.</p>
<p>Es muss nicht weiter gesagt werden, dass sich ein solches System zwangsl&#228;ufig als Flop erweisen muss – wer mit der Materie vertraut ist, hat daran keinen Zweifel. Beachtenswert ist jedoch, dass durch eine nicht valide Datenbasis die Leistungsf&#228;higkeit des Systems in der statistischen Auswertung dramatisch &#252;bersch&#228;tzt wurde. Es lohnt sich deshalb, einen Blick auf die Schw&#228;chen zu werfen, die zu dem 300-Prozent-Ergebnis gef&#252;hrt haben und gleichzeitig aufzuzeigen, wie die gemessene Performance bei einer angemessenen Erhebung ausgefallen w&#228;re. </p>
<p>Das Performance-Resultat bezog sich in dem von Schwager erw&#228;hnten Artikel auf die Anwendung des Systems auf den Schweizer Franken im Jahre 1980 und war in der Tat korrekt. Schwager selbst erweitert in seinem Artikel nun den Untersuchungszeitraum auf sieben Jahre und beobachtete die Anwendung des Systems auf den Schweizer Franken in den Jahren 1976 bis 1983. Das Resultat fiel dramatisch schlechter aus als in der urspr&#252;nglichen Betrachtung. Der Gewinn in dieser Periode belief sich in allen Jahren mit Ausnahme von 1980 auf durchschnittlich acht Prozent im Jahr – gegen&#252;ber fast 300 Prozent in der Ausgangsbetrachtung also ein gewaltiger Einbruch. Es ist somit zu vermuten, dass das Jahr 1980 einen Sonderfall darstellt und das gute Ergebnis auf Zufall beruht. Schwager hat den Ansatz in einer weiteren Untersuchung im Hinblick auf seine Performance bei Anwendung in den Jahren 1976 bis 1983 in 25 verschiedenen M&#228;rkten weitergehend untersucht. In 13 dieser M&#228;rkte produzierte das System Verluste, die in f&#252;nf M&#228;rkten sogar au&#223;ergew&#246;hnlich gro&#223; ausgefallen w&#228;ren. In den M&#228;rkten, in denen positive Ergebnisse erzielt wurden, lagen diese deutlich unter denen, die mit anderen Trendfolgesystemen erzielbar gewesen w&#228;ren.</p>
<p>Schwager sieht eine Ursache f&#252;r die schlechte Qualit&#228;t der Handelssignale in der „systemimmanenten Empfindlichkeit“ des Ansatzes, die zu einer gro&#223;en Anzahl Trades und damit hohen Geb&#252;hren f&#252;hrt. Das beschriebene System ist in der Tat sehr sensitiv und gerade in Seitw&#228;rtsphasen anf&#228;llig f&#252;r Perioden st&#228;ndiger Umschichtungen. </p>
<p>Was dieser Beitrag verdeutlichen soll, ist das Folgende: Ein Handelssystem darf keinesfalls anhand nicht valider Daten bewertet werden. Es bedarf zum einen eines l&#228;ngeren Beobachtungszeitraumes und zum anderen m&#246;glichst vieler plausibler Betrachtungsgegenst&#228;nde (M&#228;rkte) mit wiederum m&#246;glichst vielf&#228;ltigen Auspr&#228;gungen (Trendphasen). Nur wenn die Datenbasis gro&#223; ist und die Performance-Messung &#252;ber ein ausreichendes Zeitfenster hinweg durchgef&#252;hrt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die gemessene Rendite, die mit einem Handelsansatz erzielt werden kann, gering genug, um der Systematik trauen zu k&#246;nnen.</p>
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		<title>Box-Options Teil 2: Effektiv, vielseitig, intransparent?</title>
		<link>http://www.forex-handelsstrategie.de/forex-broker/box-options-teil-2-effektiv-vielseitig-intransparent/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 10:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Box-Options erm&#246;glichen privaten Investoren, komplexe  Finanzinstrumente zu unterschiedlichsten Zwecken zu nutzen, ohne dabei  tiefergehendes Verst&#228;ndnis der Finanztheorie abzuverlangen. Oanda, einer der  f&#252;hrenden Anbieter und Sch&#246;pfer der Produkte, bietet Box-Options f&#252;r den  Forex-Markt an. Die Optionen verstehen sich nicht als solche im klassischen  Sinne. Die vom Anleger in den Chart gezeichnete [...]]]></description>
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<p>Box-Options erm&#246;glichen privaten Investoren, komplexe  Finanzinstrumente zu unterschiedlichsten Zwecken zu nutzen, ohne dabei  tiefergehendes Verst&#228;ndnis der Finanztheorie abzuverlangen. Oanda, einer der  f&#252;hrenden Anbieter und Sch&#246;pfer der Produkte, bietet Box-Options f&#252;r den  Forex-Markt an. Die Optionen verstehen sich nicht als solche im klassischen  Sinne. Die vom Anleger in den Chart gezeichnete Box stellt eine individuelle  Vereinbarung zwischen Trader und Oanda dar. Weder sind die Optionen  standardisiert noch sind sie handelbar. Eine vorzeitige R&#252;ckgabe ist allerdings  m&#246;glich – zu den dann individuell von der Plattform zur Verf&#252;gung gestellten  Preisen.</p>
<p><span id="more-37"></span></p>
<p> Die Einsatzm&#246;glichkeiten von Box-Options erstrecken sich  &#252;ber ein breites Spektrum. Die simple Spekulation auf zuk&#252;nftige  Wechselkursbewegung ist dabei die trivialste Anwendung. Der Vorteil gegen&#252;ber  einem Direktinvestment in ein W&#228;hrungspaar liegt hier zum einen in dem Umstand,  dass der maximale Verlust, den Anleger durch den Handel mit Box-Options  erleiden k&#246;nnen, auf den Einsatz beschr&#228;nkt ist. Beim Handel mit Devisen kann  sich der Schaden im Falle einer nicht wie gew&#252;nscht verlaufenden  Kursentwicklung –aufgrund der gro&#223;en Hebelwirkung – auf ein Vielfaches des  eingesetzten Kapitals belaufen, so dass ohne Stopp-Loss-Strategie die Teilnahme  am Forex-Markt nicht m&#246;glich ist. Strategien f&#252;r Trader, die mit Box-Options  arbeiten m&#246;chten, lassen sich leicht aus anderen Handelsans&#228;tzen ableiten. </p>
<p> Widerst&#228;nde und Unterst&#252;tzungen k&#246;nnen als charttechnische  Hilfestallung bei der Platzierung der Optionen sein. Geht ein Investor davon  aus, dass ein Markt einen bestimmten Kurswiderstand nicht &#252;berwinden kann,  platziert er oberhalb des betreffenden Kursniveaus eine entsprechende Box und  deklariert diese als „Miss-Box“. Prallt der Markt tats&#228;chlich ab und kann die  Kursmarke bis zum Verfall der Option nicht mehr &#252;berschreiten, wird der  Payoff-Betrag der Box ausgezahlt. Die flexible Gestaltung der Boxen erlaubt dabei  die Umsetzung auch detaillierter Vorstellungen. Besonders im Intraday-Handel  l&#228;sst sich immer wieder beobachten, dass M&#228;rkte im Widerstands- und  Unterst&#252;tzungszonen fast immer zumindest eine „Verschnaufpause“ einlegen.  Anleger k&#246;nnen sich diese Erkenntnis zu Nutze machen, indem sie entsprechend  kurzlaufende Boxen in den Kurszonen platzieren. Die Ausrichtung der Box kann  dabei auch im Kontrast zu anderen Positionen stehen. So kann ein Investor von  einem steigenden Euro-Kurs gegen&#252;ber dem Dollar ausgehen, gleichzeitig aber  eine gegenteilige Box platzieren, die einen kurzen Zeithorizont abdeckt.</p>
<p> Fibonacci-Retracements k&#246;nnen ebenfalls zum Einsatz in  Kombination mit Box-Options geeignet sein und  &#220;berkauft/&#220;berverkauft-Indikatoren stellen eine weitere Alternative dar.  Derzeit existieren keine vorgefertigten Handelssysteme f&#252;r das Trading mit  Bos-Options. Oanda stellt –wie die meisten anderen Handelsplattformen auch –  kostenlose Demo-Accounts zur Verf&#252;gung, mit denen der Handel ohne Risiko  getestet werden kann. „Learning by Doing“ lautet die Devise im Fall der noch  sehr jungen Produkte. Es gilt, Analyseans&#228;tze zu finden, die der Natur von  Box-Options gerecht werden und eine hohe Trefferquote generieren.</p>
<p> Die Restriktionen, die die Ausgestaltung der Box-Options einschr&#228;nken,  fallen bei Oanda sehr gering aus und erm&#246;glichen so individuelle Positionen.  Oanda verlangt, dass die Box mindestens 5 Minuten breit sein muss und au&#223;erdem  einen Kursbereich von nicht weniger als 10 Pips abdeckt. Die Vorlaufzeit muss  mindestens 15 Minuten betragen, das Ende der Box darf nicht mehr als sieben  Wochen in der Zukunft liegen. Investments sind ab 1$ pro Box m&#246;glich und auf  2000$ je Box limitiert, wobei die Gesamtsumme, die in Trader in offenen Boxen  investiert hat, nicht mehr als 20.000 Dollar betragen darf.</p>
<p> Ob sich mit Box-Options viel Geld verdienen l&#228;sst, sei aus  Sicht des Anlegers dahingestellt. Die Plattform d&#252;rfte allerdings ihren Profit  aus dem Handel ziehen. Box-Options sind sehr schwer zu bewerten und die  Angebots-Nachfrage-Struktur macht signifikante Aufschl&#228;ge auf den „Fair Value“  wahrscheinlich. So war bei mehreren Anbietern in der Vergangenheit bereits zu  beobachten, dass im Vorfeld wichtiger Meldungen die Payoff-Raten der Boxen  deutlich gesunken sind. Die Market Maker antizipierten damit den Versuch vieler  Kunden, durch News-Trading mit Box-Optionen an schnellen Kursausschl&#228;gen zu  partizipieren.</p>
<p> Einen Nutzen haben die Optionen allerdings garantiert:  Trader, die versuchsweise Boxen im Markt platzieren (beispielsweise im Demo-Account)  k&#246;nnen ihre Markteinsch&#228;tzung einer relativ neutralen Supervision unterziehen:  Mitunter weichen die Payoff-Niveaus der Boxen deutlich von der „gef&#252;hlten“  Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Kursereignisses ab, was nachdenklich  stimmen sollte.</p>
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		<title>Box-Options Teil 1: – Digitale Optionen per Drag and Drop</title>
		<link>http://www.forex-handelsstrategie.de/forex-handel/box-options-teil-1-digitale-optionen-per-drag-and-drop/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Die Finanzindustrie gilt seit je her als innovativ und  einfallsreich und bietet auch aktiven Tradern immer wieder neue Produkte. Vor  einigen Jahren hielten auch so genannte Box Options Einzug auf dem deutschen  Markt. Die &#252;ber die Handelsplattformen von Oanda und ABN Amro Marketindex  erh&#228;ltlichen Instrumente stellen viereckige Rahmen dar, die der [...]]]></description>
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<p>Die Finanzindustrie gilt seit je her als innovativ und  einfallsreich und bietet auch aktiven Tradern immer wieder neue Produkte. Vor  einigen Jahren hielten auch so genannte Box Options Einzug auf dem deutschen  Markt. Die &#252;ber die Handelsplattformen von Oanda und ABN Amro Marketindex  erh&#228;ltlichen Instrumente stellen viereckige Rahmen dar, die der Trader selbst  in den Chart einzeichnet. Eine solche „Box“ kann dabei einen Kurs-Zeit-Bereich  im Markt definieren, bei dem der Trader entweder davon ausgeht, dass der Markt  ihn trifft oder aber ihn  verfehlt. Liegt  der Trader mit seiner Einsch&#228;tzung richtig, bekommt er eine – bei Abschluss der  Box-Wette exakt definierte – Pr&#228;mie ausbezahlt.</p>
<p><span id="more-35"></span></p>
<p> Zeichnet der Investor beispielsweise (durch einfaches Ziehen  mit der Maus) einen Rahmen in den Chart, der f&#252;r die bevorstehenden drei  Handelstage den Kursbereich XY bis XZ abdeckt und aus Sicht des Anlegers  getroffen werden soll, gibt es – zwei M&#246;glichkeiten: Entweder der definierte  Kursbereich wird vor Ablauf der Box getroffen   -dann wird die Pr&#228;mie gezahlt  -  oder aber der Bereich wird vom Markt nicht ber&#252;hrt – dann verf&#228;llt der Einsatz,  der bei Abschluss des Gesch&#228;fts hinterlegt wird, wertlos.<br />
  Die Box Options verstehen sich als digitale Optionen, die  auch in anderen Bereichen, insbesondere bei strukturierten Investmentprodukten,  zum Einsatz kommen. Das wesentliche Charakteristikum digitaler Optionen  ist ihr „Alles-oder Nichts“- Profil: Verfehlt  der Markt im obigen Beispiel die Box um nur wenige Pips, verliert der Trader  seinen gesamten Einsatz.</p>
<p>Die mathematische Grundlage der Produkte stellen  Binomialmodelle dar. Box Options bieten vielf&#228;ltige Einsatzm&#246;glichkeiten und  erweitern den Handlungsspielraum des Anlegers deutlich. Insbesondere in  Kombination mit verschiedenen Strategien lassen sich interessante Positionen  konstruieren. Aufgrund ihres hohen Spezifikationsgrades sind sie allerdings  auch mit besonderen Risiken verbunden, die es – soll mit gr&#246;&#223;eren Betr&#228;gen  gehandelt werden – zu kennen gilt. K&#252;nftig werden an dieser Stelle einige  dieser M&#246;glichkeiten vorgestellt.</p>
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		<title>Strategie: Keep it simple</title>
		<link>http://www.forex-handelsstrategie.de/forex-handel/strategie-keep-it-simple/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Hochs als  Einstiegssignal
  Bei der Konzeption einer Handelsstrategie stehen Investoren  zahlreiche M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung: Jede halbwegs leistungsf&#228;hige Software  erlaubt die Konstruktion regelbasierter Signalgenerierung und erm&#246;glicht die  Erstellung einer den eigenen Anforderungen angepassten Systematik. Komplexit&#228;t  als solche stellt allerdings auch im Forex-Trading keinen Wert dar. Eine  einfach strukturierte Vorgehensweise [...]]]></description>
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<p><strong>Hochs als  Einstiegssignal</strong></p>
<p>  Bei der Konzeption einer Handelsstrategie stehen Investoren  zahlreiche M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung: Jede halbwegs leistungsf&#228;hige Software  erlaubt die Konstruktion regelbasierter Signalgenerierung und erm&#246;glicht die  Erstellung einer den eigenen Anforderungen angepassten Systematik. Komplexit&#228;t  als solche stellt allerdings auch im Forex-Trading keinen Wert dar. Eine  einfach strukturierte Vorgehensweise bietet insbesondere weniger erfahrenen  Tradern die M&#246;glichkeit, sich einen Eindruck vom schnellsten Markt der Welt zu  verschaffen.</p>
<p> Eine bew&#228;hrte Strategie ist das Trading von Hochs in einem  Trend. Dabei k&#246;nnen sowohl kurzfristige Intraday-Hochs gehandelt werden als  auch mittelfristige Kursmarken und Allzeithochs. Der Hintergrund ist dabei die  empirisch relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Markt sich nach dem  Durchbrechen eines vorangegangenen Hochs weiter aufw&#228;rts entwickelt. </p>
<p><span id="more-33"></span></p>
<p> Wer mit einer Handelsplattform arbeitet, kann mit sehr  geringem Zeitaufwand eine plausible Strategie umsetzen. Mit Stopp-Buy-Orders  (je nach Market Maker auch als Market-if-touched-Order o.&#228;. bezeichnet) k&#246;nnen  &#252;ber dem letzten Hoch Einstiegskurse definiert werden, bei deren erreichen  automatisch eine Position er&#246;ffnet wird. Mit dem Orderticket wird gleichzeitig  ein Stopp-Loss &#252;bermittelt, das kurz unter dem letzten Hoch liegt und f&#252;r den  Fall eines nicht wie erhofft verlaufenden Marktes die Verluste der Position  minimiert.</p>
<p> Entwickelt sich der Markt tats&#228;chlich &#252;ber das Hoch und den  Einstiegskurs hinaus nach oben, k&#246;nnen die Profite in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden  durch das trendfolgende Adjustieren des Ausstiegslevels gesichert werden. Bei  einer Korrektur oder einer Trendwende wird die Position dann mit Gewinn  geschlossen.</p>
<p> Der besondere Reiz der Strategie liegt in ihrer sehr  einfachen Umsetzung, die ohne viel Zeitaufwand und weitergehende Kenntnisse der  Technischen Analyse vollzogen werden kann. Je nach Zeithorizont generiert die  Systematik mehr oder weniger viele Signale. Im Intraday-Bereich sollten in den  gr&#246;&#223;ten W&#228;hrungspaaren ausreichend viele Trading-Chancen zur Verf&#252;gung stehen.  Positionstrader m&#252;ssen l&#228;nger auf Einstiegssignale warten und sind daher gut  beraten, neben Euro, Dollar und  Yen auch  den Kursverlauf den Schweizer Frankens und des britischen Pfunds zu beobachten.  Ein weiterer wesentlicher Vorzug f&#252;r Trader, die ausschlie&#223;lich neue Hochs  handeln, liegt in der einfachen Definition der Stopp-Loss-Marken.</p>
<p> Die Strategie freilich hat auch ihre Nachteile. Wie bei  jeder Systematik besteht insbesondere  in  volatilen M&#228;rkten die Gefahr, dass der Kurs eines W&#228;hrungspaares sein  zur&#252;ckliegendes Hoch zun&#228;chst &#252;berschreitet um dann zun&#228;chst wieder unter die  Stopp-Loss-Schwelle zu fallen, bevor der tats&#228;chliche Aufw&#228;rtsimpuls erfolgt.<br />
  Eine weitere Problematik liegt in der hin und wieder  zeitgleichen bzw. zeitnahen Kursentwicklung verschiedener W&#228;hrungspaare. Im  schlimmsten Fall werden zwei oder sogar drei eng korrelierte Positionen  gleichzeitig er&#246;ffnet, wodurch sich – auf den ersten Blick nur schwer  ersichtlich  -ein signifikante  Cluster-Bildung auf dem Handelskonto vollzieht, die zu ungewollt gro&#223;en  Verlusten f&#252;hren kann.</p>
<p> Fazit: Handel neuer Hochs ist im Devisenmarkt eben so wenig  wie in anderen Assetklassen eine Lizenz zum Gelddrucken. Der Ansatz verspricht  dennoch Erfolg und kann mit geringem Aufwand realisiert werden. </p>
<p><strong>Alternative: News-Trading</strong><strong> </strong></p>
<p>Eine andere, verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig leicht umzusetzende Strategie  ist die Antizipation k&#252;nftiger Marktbewegungen im zeitlichen Umfeld  marktrelevanter Nachrichten. Dabei wird systematisch versucht, an  Marktimpulsen, die auf wichtige Meldungen folgen, zu partizipieren. Von  Relevanz sind dabei zahlreiche Daten. Entscheidungen und Stellungnahmen der  Notenbanken zur k&#252;nftigen Geldpolitik, Daten zur gesamtwirtschaftlichen  Entwicklung (Arbeitsmarkt, Konjunktur, Konsumklima) und weitere Nachrichten  &#252;ber h&#228;ufig Einfluss auf das Marktgeschehen aus. Die meisten Meldungen erfolgen  dabei – im Hinblick auf ihre Ver&#246;ffentlichung - keinesfalls spontan. Die  Notenbanken beispielsweise halten in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden Pressekonferenzen  ab und auch der Zeitpunkt der Ver&#246;ffentlichung fast aller Wirtschaftsdaten ist  hinl&#228;nglich und meist Wochen vorher bekannt. Die meisten Handelsplattformen  bieten Zugriff auf eine Termin&#252;bersicht und erm&#246;glichen so einen schnellen  &#220;berblick &#252;ber die in einer Handelswoche oder an einem Handelstag anstehenden  Termine.</p>
<p> Sind bedeutsame Ver&#246;ffentlichungen ausgemacht, wird dann  kurz vor der Bekanntgabe eine limitierte Kauforder kurz oberhalb des aktuellen  Kurse und eine limitierte Verkaufsorder kur unterhalb des Marktes platziert.  Anleger profitieren dann von steigenden Kursen infolge der Nachrichten ebenso  wie von fallenden Notierungen.<br />
  Die Absicht hinter der Vorgehensweise ist es, starke,  ereignisgetriebene Marktimpulse zu antizipieren. Der Devisenhandel  bietet sich aufgrund seiner nahezu  unendlichen Liquidit&#228;t f&#252;r eine derartige Strategie so gut an wie kein anderer  Markt: W&#228;hrend im Aktienmarkt die Order bei einer solchen Konstellation mit  einer hohen Wahrscheinlichkeit zu Kursen ausgef&#252;hrt wird, die deutlich von den  Limitorders abweichen, k&#246;nnen sich Trader im Forexmarkt einer zielgenauen  Positionser&#246;ffnung sicher sein.</p>
<p> Auch das Trading am Puls des Marktes und der Nachrichten ist  freilich nicht frei von Risiken: In einigen F&#228;llen schl&#228;gt der Kurs nach  Bekanntgabe wichtiger Daten einen „Haken“ und vollzieht zun&#228;chst eine Bewegung  nach oben oder unten, um dann zu drehen und in die entgegengesetzte Richtung zu  laufen. Die Konsequenzen f&#252;r den Anleger sind hier abh&#228;ngig von den  Stopp-Kursen bzw. davon, ob solche gesetzt wurden: Liegt zwischen den  Er&#246;ffnungskursen der Long- und Shortposition kein Stopp-Loss, wird die zun&#228;chst  er&#246;ffnete Position durch die Er&#246;ffnung der zweiten Position glattgestellt und  es kommt zu einem entsprechenden Verlust. Je nach Situation kann dieser  durchaus schmerzlich ausfallen – die Nutzung von Ausstiegslevels ist daher  unbedingt empfehlenswert.</p>
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		<title>Airbag-Trading, Margin-Call, garantierter Stopp-Loss: Untragbare Risiken vermeiden</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Trading ist mit einem nicht unerheblichen Risiko  verbunden  -wer aktiv mit Devisen  handelt, ist sich dessen (hoffentlich) bewusst. Das potenzielle Ausma&#223;  finanzieller Sch&#228;den ist allerdings nicht immer gleich und variiert je nach  Market Maker und dem bei diesem unterhaltenen Handelskonto und auch den Details  abgeschlossener Gesch&#228;fte. Der Forexmarkt bietet aufgrund [...]]]></description>
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<p>Trading ist mit einem nicht unerheblichen Risiko  verbunden  -wer aktiv mit Devisen  handelt, ist sich dessen (hoffentlich) bewusst. Das potenzielle Ausma&#223;  finanzieller Sch&#228;den ist allerdings nicht immer gleich und variiert je nach  Market Maker und dem bei diesem unterhaltenen Handelskonto und auch den Details  abgeschlossener Gesch&#228;fte. Der Forexmarkt bietet aufgrund seiner nahezu  unendlichen Liquidit&#228;t die M&#246;glichkeit, Risiken zielgenau zu kontrollieren.  Dennoch soll an dieser Stelle kurz das Augenmerk auf einige Details gelenkt  werden, deren Kenntnis aus Gr&#252;nden des Selbstschutzes notwendig ist.</p>
<p><span id="more-31"></span></p>
<p>    <strong>Margin Call</strong></p>
<p>  Der Margin Call ist das, was Trader am meisten f&#252;rchten: Der  Market Maker fordert den Investor auf, unverz&#252;glich liquide Mittel auf sein  Handelskonto zu transferieren, da die offenen Positionen nicht mehr in  ausreichendem Ma&#223;e gedeckt sind. Eine Zwangsliquidation und ein daraus  resultierender negativer Kontostand sind dabei durchaus im Bereich des  M&#246;glichen. Market Maker werden in aller Regel dann Positionen ohne Auftrag des  Kontoinhabers glattstellen, wenn das Konto ansonsten Gefahr l&#228;uft, unterdeckt  zu sein. Im Normalfall kommt es folglich nicht zu einem Verlust, der die  eingesetzten Mittel &#252;berschreitet. In besonderen Marktsituationen kann es  allerdings im schlimmsten Fall zu einer Glattstellung kommen, die zu einem  Negativsaldo f&#252;hrt. Zwar ist wie bereits angesprochen insbesondere im FX-Handel  kaum mit derartigen Liquidit&#228;tsrisiken zu rechnen – ausschlie&#223;en sollten  Investoren ein solches Szenario allerdings nicht. Die hohen Hebel, die im  Devisenhandel eingesetzt werden, bergen hier eine Gefahr mit zwar nur geringer  Eintrittswahrscheinlichkeit, aber gro&#223;em potenziellen Schaden: Kann eine mit  hundertfachem Hebel unterhaltene Position erst zu einem Kurs glattgestellt  werden, der zwei Prozent unter dem Einstand notiert, bel&#228;uft sich der Verlust  auf das doppelte des Einsatzes, wobei eventuelle Sollzinsen noch nicht  ber&#252;cksichtigt sind. Die Verlustbegrenzung durch Stopp-Loss-Orders hilft im  Extremfall dabei wenig: Eine solche Order versteht sich als offene Marketorder,  die bei Erreichen des festgelegten Kursniveaus ausgel&#246;st und zum n&#228;chstbesten  Kurs ausgef&#252;hrt wird. Anleger sollten dabei immer die M&#246;glichkeit  ber&#252;cksichtigen, dass der Spread vom Market Maker jederzeit ausgeweitet werden  kann. Treffen einige ungl&#252;ckliche Umst&#228;nde zusammen, kann allein dadurch  bereits ein erheblicher Schaden entstehen.</p>
<p><strong>Garantierter Stopp  und Airbag-Trading</strong></p>
<p>  Wer sich und sein Verm&#246;gen nicht den beschriebenen  existenziellen Bedrohungen ausgesetzt sehen will, kann durch die Wahl eines  geeigneten Market Makers sowie durch bestimmte Orderzus&#228;tze das Risiko  eliminieren. Einige Handelsplattformen, wie beispielsweise die von ABN Amro  Marketindex, schlie&#223;en einen Verlust, der &#252;ber das auf dem Konto befindliche  Kapital hinausgeht, kategorisch aus. Der Kontostand kann beim „Airbag-Trading“  (so bezeichnet es ABN) nie unter Null fallen. Das gilt im Fall der Niederl&#228;nder  auch f&#252;r etwaige Unterkonten, so dass eine Aufteilung des Kontoguthabens und  damit deren Sicherung vor Verlusten auf jeweils anderen Unterkonten m&#246;glich  ist.</p>
<p> Einige Anbieter, wie der britische Market Maker CMC Markets,  bieten auch garantierte Stopp-Loss-Orders an. Hier wird durch den  Handelspartner garantiert, dass eine Position zum gew&#252;nschten Kurs auch  tats&#228;chlich glattgestellt wird – unabh&#228;ngig vom Marktverlauf. Die Geb&#252;hren f&#252;r  derartige Orderzus&#228;tze k&#246;nnen allerdings sehr hoch ausfallen.</p>
<p> Fazit: Wer ein Marginkonto er&#246;ffnet, sollte sich vor  Aufnahme der Handelsaktivit&#228;ten dar&#252;ber gewahr werden, welches (potenzielle)  Verlustrisiko zu tragen ist. Ein Blick in die Vertragsbedingungen und die  Risikohinweise, die obligatorisch jedem Kontoinhaber zur Verf&#252;gung gestellt  werden, kann hier weiterhelfen. Bei Verlusten, die durch das Verschulden des  Market Makers zustande kommen, haftet dieser in der Regel selbst und muss dem  Anleger seinen Schaden zur&#252;ckerstatten. Details hierzu sind ebenfalls den  Vertragsbedingungen jedes einzelnen Anbieters zu entnehmen. </p>
<p> Auch wenn die hier angestellten &#220;berlegungen sicherlich in  den Extrembereich der Risikokalkulation geh&#246;ren, sollten sie nicht vollst&#228;ndig  ignoriert werden.</p>
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		<title>Korrektur oder Trendwende – Fibonacci Retracements als Richtwert</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Die Fibonacci Zahlenfolge ist den meisten – wenn auch nicht  unter der Bezeichnung – bekannt: Der Wert einer Zahl an der Stelle n entspricht  der Summe aus den Werten n-1 und n-2. Mit anderen Worten (oder besser: Zahlen)  beginnt die unendliche Reihe wie folgt: 1,1,2,3,5,8,13,21,34,55,89…
  Die Fibonacci-Reihe ist auch in der [...]]]></description>
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<p>Die Fibonacci Zahlenfolge ist den meisten – wenn auch nicht  unter der Bezeichnung – bekannt: Der Wert einer Zahl an der Stelle n entspricht  der Summe aus den Werten n-1 und n-2. Mit anderen Worten (oder besser: Zahlen)  beginnt die unendliche Reihe wie folgt: 1,1,2,3,5,8,13,21,34,55,89…</p>
<p>  Die Fibonacci-Reihe ist auch in der Technischen Marktanalyse  von Bedeutung. Unter anderem stellt sie die mathematische Grundlage der  Elliott-Wellen-Theorie dar. An dieser Stelle soll allerdings insbesondere den  Fibonacci-Retracements Aufmerksamkeit gewidmet sein. Diese verstehen sich als  charttechnische Instrumente im weitesten Sinne, mit denen ein Trend und seine  Korrekturphasen n&#228;her betrachtet werden. Retracements sind in jeder  handels&#252;blichen Software enthalten und k&#246;nnen leicht eingesetzt werden.</p>
<p><span id="more-29"></span></p>
<p> Die Konstruktion ist dabei einfach: Zun&#228;chst gilt es, eine  Kursbewegung zu identifizieren. Diese kann dabei eines beliebigen  Zeithorizontes sein. Hat der Euro beispielsweise gegen&#252;ber dem Dollar im Rahmen  eines Impulses von 1,20 auf 1,35 zugelegt, k&#246;nnte diese Distanz als  Ausgangsbasis f&#252;r &#220;berlegungen dienen. Das Retracement wird nun bei 1,35 im  Chart angesetzt und bis 1,20 heruntergezogen. Der Sinn der  Fibonacci-Retracements ist dabei die Klassifikation von Korrekturen der  betrachteten Bewegung. Von Bedeutung sind hier insbesondere Korrekturlevel, die  38,3 oder 50,0 oder 61,8 Prozent der Basisbewegung korrigieren. </p>
<p> Fibonacci Retracements k&#246;nnen bei der Beurteilung der  Verfassung eines Trend dazu dienen, Korrekturen im Bezug auf ihre Aussagekraft  hin einzusch&#228;tzen und ein Bild davon zu zeichnen, wie stark der Basisimpuls  tats&#228;chlich ist: Eine Korrektur bis zum 38er Fibonacci-Level, der sich dann  eine erneute Aufw&#228;rtsbewegung anschlie&#223;t, kann als Hinweis auf einen starken  Trend verstanden werden. Je gr&#246;&#223;er die Korrektur ausf&#228;llt, desto schw&#228;cher ist  gem&#228;&#223; der Fibonacci-Annahme der zugrunde liegende Trend. Fibonacci-Retracements  werden von vielen Tradern als Widerstands- und Unterst&#252;tzungsmarken angesehen  und k&#246;nnen dementsprechend als Ein-oder Ausstiegspunkt benutzt werden.</p>
<p> Retracements k&#246;nnen f&#252;r Positionstrader auch eine  psychologische St&#252;tze darstellen: Korrigiert ein Markt seinen laufenden Trend,  hilft ein Blick auf die Retracements oft, die Bewegung richtig – als Korrektur  – einzusch&#228;tzen und nicht in Panik zu verfallen und die Position wom&#246;glich zu  fr&#252;h zu schlie&#223;en.</p>
<p> Wird das 62er-Retracement durch eine Korrektur durchbrochen,  gilt auch der Trend als hinf&#228;llig. Der Durchbruch des unteren Retracements wird  darum von vielen als Verkaufssignal interpretiert.</p>
<p> Die Anwendung der Instrumente mittels einer geeigneten  Chartsoftware ist in der Regel au&#223;erordentlich einfach. Es gilt lediglich, eine  aussagekr&#228;ftige Marktbewegung zu identifizieren und mit der Maus die  Retracements zu setzen – alles weitere, wie die Berechnung und Darstellung der  einzelnen Level, &#252;bernimmt die Software.</p>
<p> Fazit: Fibonacci-Retracements bieten ein einfaches und doch  aussagekr&#228;ftiges Werkzeug bei der Beurteilung eines Trends und seiner  Korrekturen. Die fl&#228;chendeckende Verf&#252;gbarkeit in fast allen  Chartingapplikationen macht die Werkzeuge zum Analysestandard.</p>
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		<item>
		<title>Psychologische Fallstricke im Trading und wie man sie einschr&#228;nkt</title>
		<link>http://www.forex-handelsstrategie.de/forex-handel/psychologische-fallstricke-im-trading-und-wie-man-sie-einschraenkt/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Trading ist ein hartes Gesch&#228;ft – der Umgang mit Verlusten  und stressigen Marktsituationen verlangt ein H&#246;chstma&#223; an Disziplin, ohne die  dauerhafter Erfolg nicht notwendig ist. Viele Investoren sehen sich einen  inneren Zielkonflikt ausgesetzt, der die Belange des rationalen Denkens und  Handelns in einen Widerspruch zu emotional geleiteten Impulsen setzt. Angst und [...]]]></description>
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<p>Trading ist ein hartes Gesch&#228;ft – der Umgang mit Verlusten  und stressigen Marktsituationen verlangt ein H&#246;chstma&#223; an Disziplin, ohne die  dauerhafter Erfolg nicht notwendig ist. Viele Investoren sehen sich einen  inneren Zielkonflikt ausgesetzt, der die Belange des rationalen Denkens und  Handelns in einen Widerspruch zu emotional geleiteten Impulsen setzt. Angst und  Gier f&#252;hren regelm&#228;&#223;ig zu Fehlentscheidungen, die im wahrsten Sinne des Wortes  Lehrgeld kosten.</p>
<p><span id="more-27"></span></p>
<p>    <strong>Verluste begrenzen im  Forex-Trading &#252;berlebenswichtig</strong></p>
<p>  Eine der gr&#246;&#223;ten Schwierigkeiten f&#252;r Anleger stellt seit je  her die Begrenzung von Verlusten dar. Die Schlie&#223;ung einer defizit&#228;ren Position  kommt in psychologischer Hinsicht einem Desaster gleich: Mit der Buchung auf  dem Handelskonto wird der Verlust unwiederbringlich in Kauf genommen und muss  innerlich akzeptiert werden. Ein Verharren in einer im Verlust befindlichen  Position allerdings kann weitaus fatalere Folgen nach sich ziehen. Investoren  im Aktienmarkt, die sich von schlechten Papieren nicht trennen k&#246;nnen, machen  regelm&#228;&#223;ig die  - zu sp&#228;t eintretende -  Erfahrung, dass ein fr&#252;hzeitiger Ausstieg die bessere Variante gewesen w&#228;re.  Wer im New-Economy-Boom um die Jahrtausendwende herum Aktien der Deutschen  Telekom AG zum damaligen Emissionskurs von rund 66 Euro gezeichnet hat und  einen Verkauf der Papiere bei deren Kursverfall nicht realisieren wollte, muss  sich heute mit einem Wert von unter zehn Euro je Aktien abfinden – ein Ausstieg  bei bspw. 60 Euro h&#228;tte den Verlust minimiert.</p>
<p> Was im Aktienmarkt wichtig ist, ist im Forex-Markt  &#252;berlebenswichtig. Der Handel mit gro&#223;en Hebeln &#252;ber professionelle Plattformen  und die Geschwindigkeit des W&#228;hrungsmarktes machen eine strikte  Verlustbegrenzung unverzichtbar. Jede einzelne Position und das Handelskonto im  Ganzen d&#252;rfen zu keinem Zeitpunkt einem &#252;berproportionalen Risiko ausgesetzt  sein. Je nach Handelsansatz, Kontogr&#246;&#223;e und Risikotoleranz wird ein maximal  m&#246;glicher Verlust (der Verlust, der eintritt, wenn alle Positionen ausgestoppt  werden) von f&#252;nf bis zehn Prozent des Kontovolumens als Richtwert angenommen,  wobei diese Werte schon verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig offensiv sind.<br />
  Die Handelsplattform kann dem Trader dabei helfen, seine  Emotionen unter Kontrolle und das Risiko &#252;berschaubar zu halten. Insbesondere  der Einsatz geeigneter Ordertypen erm&#246;glicht eine effiziente Verlustbegrenzung.  So sollte mit jeder er&#246;ffneten Position deren Schlie&#223;ung auf einem bestimmten  Verlustniveau bereits definiert und an den Market Maker gesendet werden. Die  automatische Glattstellung f&#228;llt leichter als der Ausstieg aus dem Markt „von  Hand“.</p>
<p>  <strong>Nicht zu viel auf  einmal: Tageslimit setzen</strong></p>
<p>  Verlustbegrenzung wird immer h&#228;ufiger mit einer zeitlichen  Komponente verbunden. Trader setzen sich dabei ein Limit, das den Verlust, der  an einem Handelstag maximal eintreten kann, begrenzt. Kommt es dann zu mehreren  Verlusten, wird bei Erreichen des Limits f&#252;r den Rest des Tages der Handel  ausgesetzt. &#196;hnlich kann auch im Hinblick auf einen Wochenverlust vorgegangen  werden.</p>
<p> Die horizontale Verlustbegrenzung bietet mehrere Vorteile:  Zum einen ist die Gefahr von Fehlentscheidungen (z.B. dem Abweichen von der  eigenen Handelsstrategie) in Stresssituationen deutlich erh&#246;ht. Wer an einem  Tag bereits mehrere schmerzhafte Verluste verkraften musste, neigt  m&#246;glicherweise zu irrationalem Verhalten und zur „Jetzt-erst-recht“-  Mentalit&#228;t, die erfahrungsgem&#228;&#223; das Kontovolumen binnen k&#252;rzester Zeit  reduziert. Wird der Verlust, der an einem Tag maximal in Kauf genommen wird,  auf ein ertr&#228;gliches Ma&#223; reduziert, wird dieses unn&#246;tige Risiko eliminiert.  Durch die Begrenzung gro&#223;er Verluste auch &#252;ber eine zeitliche Komponente wird  dar&#252;ber hinaus die Verm&#246;gensentwicklung tendenziell gegl&#228;ttet und der Recovery  Effekt wird entsch&#228;rft.</p>
<p>  <strong>Vorsicht vor  psychologisch wichtigen Kontost&#228;nden</strong></p>
<p>  Wer ein Marginkonto bei einem Market Maker er&#246;ffnet, kann  die Ver&#228;nderungen seines Kontostandes in Echtzeit beobachten. Das Kontoguthaben  kann dabei zu einem echten Fallstrick im Trading werden. F&#228;llt der Kontostand  beispielsweise unter einen bestimmten Betrag, sehen sich viele Trader in  Zugzwang und versuchen, schnellstm&#246;glich profitable Trades durchzuf&#252;hren. Wenn  beispielsweise ein einst f&#252;nfstelliges Konto unter ein Guthaben von 10.000 Euro  f&#228;llt, erh&#246;ht dies den mentalen Druck auf den Investor, wodurch sich die  Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen erh&#246;ht. Anleger sollten sich hier  immer vor Augen f&#252;hren, dass die Marktentwicklung keinesfalls R&#252;cksicht auf den  eigenen Kontostand nimmt.</p>
<p> Eine Empfehlung zwischendurch: Wer ein neues Konto er&#246;ffnet,  sollte sich den Gefallen tun, und nicht einen „glatten“ Betrag (z.B. 10.000  Euro) einzahlen, sondern besser ein in psychologischer Hinsicht weniger reizbehaftetes  Kontovolumen (z.B. 10.180 Euro)w&#228;hlen.</p>
<p><strong>Nicht zu oft handeln</strong></p>
<p>  Ein typischer, psychologisch begr&#252;ndeter Fehler von Traden  ist deren zu hohe Handelsfrequenz. „Hin und her macht Taschen leer“ gilt  allerdings auch im Forex-Handel. Selbst wenn   - wie bei eigentlich allen Market Makern – keine separaten Geb&#252;hren  erhoben werden, f&#252;hrt die Geld-Brief-Spanne doch immer wieder zu Verlusten.  Viele Handelsplattformen verleiten –m&#246;glicherweise bewusst –die Anwender zu  einer hohen Umschlagsgeschwindigkeit. Die Kurstabellen einiger Plattformen  gleichen mehr einem Online-Casino denn einer Trading-Applikation: Blinkende  Zahlen und Banner erinnern an Online-Roulette und &#228;hnliches. </p>
<p> Durch die richtigen Einstellungen an der Handelsoberfl&#228;che  lassen sich viele unterbewusste Stressfaktoren eliminieren und das Ergebnis  dadurch verbessern. Viele Plattformen erlauben   - wenn auch nur in gewissem Umfang - die Gestaltung der Oberfl&#228;che nach  benutzerdefinierten Vorgaben, so dass sich die Farbenvielfalt oft verringern  l&#228;sst. Die Wahl geeigneter Darstellungen des Charts kann ebenfalls helfen: Zwar  bieten die meisten Plattformen Candlestick-Charts im 5-Sekunden-Intervall –  notwendig ist eine derart kurze Periode allerdings nicht. Vielmehr f&#252;hren die  st&#228;ndigen, optisch gro&#223;en Kursbewegungen zu unterbewusstem Handlungsdruck. Das  optimale Kursintervall ist immer das, in dem auch gehandelt wird: Wer seine  Einstiegspositionen auf der Basis einer Analyse trifft, die mittels Tagescharts  erstellt wurde, sollte auch den Verlauf der Position mittels solcher Charts  beobachten.</p>
<p><strong>Der entgangene Gewinn  – ein Horrorszenario f&#252;r jeden Trader</strong></p>
<p>  Kaum etwas ist schwieriger, als einen sicher geglaubten  Gewinn wieder abgeben zu m&#252;ssen. Im Tradingalltag kann aber genau dies  regelm&#228;&#223;ig passieren. Wer beispielsweise eine trendfolgende Strategie nutzt,  wird sich regelm&#228;&#223;ig mit Marktkorrekturen konfrontiert sehen, die einen Teil  der erwirtschafteten Profite wieder zunichte machen.</p>
<p> Ein entgangener Gewinn ist f&#252;r viele Investoren noch  schlimmer zu ertragen als ein Verlust. Der Einsatz von Trailing Stopps, die das  Stopp-Loss laufend hinter steigenden Kursen nachziehen, bietet sich zum  Handling dieser Problematik an. Ist der Markt ein St&#252;ck weit in  die „richtige“ Richtung gelaufen, wird das  Ausstiegsniveau angehoben. Auf diese Weise werden bereits erzielte Gewinne  gesichert. Im Forex-Markt erfolgt aufgrund der hohen Liquidit&#228;t die Glattstellung  in der Regel exakt zum gew&#252;nschten Kurs.</p>
<p> Trailing-Stopps vermeiden insbesondere eine pl&#246;tzlich  auftretende Doppelbelastung, wenn sich am Markt etwas &#228;ndert: Unterh&#228;lt ein  Trader beispielsweise zwei Positionen, von denen eine im Plus ist und die  andere impulsarm nahe des Einstiegslevels verharrt, kann durch ein Trailing  Stopp vermieden werden, dass im Falle eines Kursrutsches in beiden Positionen  binnen k&#252;rzester Zeit nicht nur ein Verlust durch die ausgel&#246;ste  Stopp-Loss-Order sondern auch ein entgangener Gewinn verkraftet werden muss. Trailing-Stopps  dienen somit dazu, die Geschwindigkeit, mit der sich die Umgebung des Traders  &#228;ndert, zu reduzieren und helfen damit, das Stressmoment zu kontrollieren.</p>
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		<title>Trailing-Stopp: Profite sichern</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Wenn es im Trading etwas gibt, das schmerzlicher ist als ein  Verlust, dann ist es der Verlust eines zuvor erlangten Gewinns: Entwickelt sich  eine Position zun&#228;chst profitabel um im Anschluss dann zu drehen, gehen sicher geglaubte  Gewinne verloren. Das so genannte Trailing Stopp gewinnt daher zunehmend an  Bedeutung: Befindet sich eine [...]]]></description>
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<p>Wenn es im Trading etwas gibt, das schmerzlicher ist als ein  Verlust, dann ist es der Verlust eines zuvor erlangten Gewinns: Entwickelt sich  eine Position zun&#228;chst profitabel um im Anschluss dann zu drehen, gehen sicher geglaubte  Gewinne verloren. Das so genannte Trailing Stopp gewinnt daher zunehmend an  Bedeutung: Befindet sich eine Position im Gewinn, wird der Stopp-Loss-Kurs, bei  dem der Ausstieg erfolgt, laufend angehoben.</p>
<p> <span id="more-25"></span></p>
<p> Er&#246;ffnet ein Trader beispielsweise eine Position im Euro bei  1,3050/1,3052 und setzt er seinen Ausstiegskurs zur Begrenzung m&#246;glicher  Verluste bei 1,3030, kann, wenn der Markt sich positiv entwickelt, durch das  Nachziehen der Stopp-Loss-Marke der entstandene Gewinngesichert werden. Steigt  der Euro-Kurs beispielsweise auf 1,3060/1,3062, kann  das Stopp-Loss um 10 Pips angehoben und bei  1,3040 platziert werden. Der Abstand zum Markt bleibt dabei konstant, der  maximale Verlust der Position aber reduziert sich. Die Vorgehensweise kann  laufend wiederholt werden: Entwickelt sich der Kurs weiterhin positiv f&#252;r den  Investor und steigt auf 1,3085/1,3087, kann das Stopp-Loss auf 1,3065 angehoben  werden. Die Position wird in diesem Fall unabh&#228;ngig von der weiteren  Kursentwicklung profitabel enden und mindestens 5 Pips einbringen.</p>
<p> Trailing Stopps bieten die M&#246;glichkeit, einen bestehend  Trend zu handeln und sich dabei vor Korrekturen zu sch&#252;tzen. Gerade im  Forexhandel, der in der Regel mit einem relativ gro&#223;en Hebel verbunden ist,  sind Gegenimpulse mit deutlichen Einbu&#223;en verbunden. Das sukzessive Anpassen  des Ausstiegslevels ist dabei Bestandteil der Strategie: Die  Wahrscheinlichkeit, mit der Trades profitabel geschlossen werden, steigt,  wenn  - wie es bei Trailing-Stopps der Fall  ist – das Auftreten von Verlusten reduziert wird.</p>
<p> Der Nachteil der kursorientierten Stopp-Adjustierung  freilich liegt in der potenziellen Gefahr eines Marktverlaufes, der zun&#228;chst  zur Ausf&#252;hrung der Stopp-Order f&#252;hrt und die Position damit schlie&#223;t um im  Anschluss dann zu einer deutlichen Bewegung nach oben (ausgehend von eine  Long-Position) anzusetzen. Dem Trader entgehen dann m&#246;glicherweise Profite, die  mit einer konventionellen Vorgehensweise zur Verlustbegrenzung vereinnahmt  worden w&#228;ren.</p>
<p><strong>Kombinieren mit  Trendanalyse</strong></p>
<p>  Trailing Stopps eignen sich sehr gut zur Kombination  mit trendbasierten Systematiken. Wer seine  Ein- und Ausstiegssignale auf der Basis eines Trendkanals trifft, kann durch  die Verwendung dynamischer Stopp-Levels seine Ergebnisse verbessern. In einem  Bullenmarkt dient ein Trendkanal dazu, g&#252;nstige Einstiegszeitpunkte zu  identifizieren. Dabei wird dann eine Longposition er&#246;ffnet, wenn der Markt sich  im unteren Bereich des Kanals befindet und demnach eine Korrekturphase  vollzogen hat. In einem solchen Szenario ist erfahrungsgem&#228;&#223; die Fortsetzung  des Aufw&#228;rtstrends wahrscheinlicher als dessen Ende. Der Einstieg erfolgt dann  zun&#228;chst mit einem gew&#246;hnlichen Stopp-Loss. Entwickelt sich der Markt positiv,  wird der Ausstiegskurs sukzessive angepasst. Der Trader hat so die M&#246;glichkeit,  im laufenden Trend immer wieder Gewinne zu realisieren und diese bei  Korrekturen nicht wieder in weiten Teilen abgeben zu m&#252;ssen. Je flacher der  Trendkanal verl&#228;uft, desto gr&#246;&#223;er f&#228;llt der Vorteil, der durch die Verwendung  von Trailing Stopps gegen&#252;ber gew&#246;hnlichen Exit-Strategien generiert wird, aus.</p>
<p>  <strong>Trailing Stopp per  Autopilot</strong></p>
<p>  Market Maker sehen sich einem intensiven Wettbewerb  ausgesetzt und sind daher stets versucht, ihrer Kundschaft attraktive Produkte  anzubieten. Mehrere Plattformen erm&#246;glichen heute bereits Orders, die mit einem  automatischen Trailing-Stopp versehen sind. Dabei wird vom Trader ein Abstand  der Stopp-Loss-Schwelle vom Marktkurs definiert. Entwickelt sich der Kurs nach  Er&#246;ffnung der Position dann wie erhofft, wird die Stopp-Schwelle vom System  automatisch nach oben gesetzt. F&#252;r den Investor bieten automatisierte  Trailing-Stopp-Orders die M&#246;glichkeit, ohne eigene Pr&#228;senz die Gewinnsicherung  stets am Marktgeschehen auszurichten. Auch in psychologischer Hinsicht bietet  die Gewinnsicherung durch die emotionslose Plattform einen gro&#223;en Vorteil: Die  Verlockung, trotz eines Gegenimpulses an der geliebten – weil bislang  profitablen – Position festzuhalten, wird durch die Plattform entsch&#228;rft.</p>
<p> Fazit: Trailing-Stopps sind professionelle Werkzeuge, die  den Trading-Alltag erleichtern. Insbesondere die automatisierte Variante bietet  einen signifikanten Mehrwert und kann helfen, die Anlageergebnisse zu  verbessern. Je nach Anbieter fallen dabei mitunter zus&#228;tzliche Geb&#252;hren an, die  sich aber bei entsprechendem Handelsverlauf schnell amortisieren.</p>
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		<title>Strategie und Money Management: Ein Spiel mit Relationen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 10:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Handelsstrategie</dc:creator>
		
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Dauerhafter Erfolg im Handel mit W&#228;hrungen ist jenen Tradern  vorbehalten, die ein leistungsstarkes Handelssystem nutzen, das Ein- und  Ausstiegssignale in ausreichender Qualit&#228;t und Menge liefert. Um profitabel zu  handeln, m&#252;ssen Trader das Produkt   zweier Relationen zu ihren Gunsten gestalten. Der Profitfaktor eines  Handelssystems ergibt sich aus der Multiplikation der Payoff [...]]]></description>
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<p>Dauerhafter Erfolg im Handel mit W&#228;hrungen ist jenen Tradern  vorbehalten, die ein leistungsstarkes Handelssystem nutzen, das Ein- und  Ausstiegssignale in ausreichender Qualit&#228;t und Menge liefert. Um profitabel zu  handeln, m&#252;ssen Trader das Produkt   zweier Relationen zu ihren Gunsten gestalten. Der Profitfaktor eines  Handelssystems ergibt sich aus der Multiplikation der Payoff Ratio und der  Trade Ratio. Die Payoff-Ratio bezeichnet das Verh&#228;ltnis der durchschnittlichen  Gewinne und Verluste, die Trade Ratio gibt Aufschluss &#252;ber das Verh&#228;ltnis von  profitablen und nicht profitablen Trades. </p>
<p><span id="more-23"></span></p>
<p><strong>Payoff Ratio:  durchschnittlicher Gewinn/ durchschnittlicher Verlust</strong></p>
<p><strong>Trade Ratio: Anzahl  Trades mit Profit/ Anzahl Trades mit Verlust</strong></p>
<p><strong>Profitfaktor: Trade  Ratio * Payoff Ratio</strong></p>
<p>Die Konzeption der einzelnen Kennzahlen f&#252;hrt dazu, dass bei  einer idealtypischen, vollst&#228;ndigen Ausgeglichenheit der &#252;ber ein Handelskonto  ausgef&#252;hrten Transaktionen die Payoff Ratio einen Wert von 1 annimmt. Ein  Handelssystem kann so  - zumindest theoretisch  – auch dann profitabel sein, wenn einer der Werte einen beliebig kleinen Wert  gr&#246;&#223;er Null annimmt, sofern der andere Wert entsprechend gro&#223; ausf&#228;llt. Mit  anderen Worten: Selbst wenn nur jede zehnte Position profitabel verl&#228;uft, kann  ein Handelssystem Gewinne erwirtschaften, wenn der Profit der wenigen  erfolgreichen Trades nur ausreichend gro&#223; ist.</p>
<p> Bei der Konstruktion einer Handelssystematik sehen sich  Trader einem Zielkonflikt ausgesetzt. Die Wahrscheinlichkeit, einen Trade mit  Profit zu schlie&#223;en, sinkt tendenziell, wenn der maximale Verlust je Position  (und damit der durchschnittliche Verlust im Zeitverlauf bei einer gr&#246;&#223;eren  Anzahl Trades)eng begrenzt wird, da es bei einem nicht wie erwartet  verlaufenden Handelsverlauf schnell zu einer Glattstellung der Position durch  die Stopp-Loss-Order kommt. Der Verzicht auf Stopps allerdings ist  au&#223;erordentlich ung&#252;nstig: Von den vier Einflussfaktoren, die f&#252;r den Erfolg  einer Systematik verantwortlich zeichnen, ist der durchschnittliche Verlust der  einzige, der vom Investor festgelegt werden kann: Wird die Stopp-Schwelle einer  Position derart definiert, dass der Kursverlust sich auf nicht mehr als f&#252;nf  Prozent belaufen darf, steht der maximale Verlust bereits fest. Werden  Positionen im Verlust ausschlie&#223;lich durch Stopps glattgestellt und bel&#228;uft  sich die Differenz zwischen Einstiegskurs und Stopp Schwelle standardm&#228;&#223;ig auf  einen identischen Wert, legt der Investor auch den durchschnittlichen Verlust  fest.</p>
<p> Ein (beispielhaftes) Handelssystem, das Signale generiert,  die mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent zu einer Schlie&#223;ung der  Position mit Profit f&#252;hren und das im Durchschnitt zu Gewinnen erfolgreicher  Trades in doppeltem prozentualen Umfang der durchschnittlichen (durch das Stopp  definierten) Verluste bei nicht erfolgreichen Trades f&#252;hrt, ist  profitabel.  Der Profitfaktor bel&#228;uft  sich hier auf einen Wert leicht oberhalb von 1,6.</p>
<p><strong>Verlustperioden und  Recovery Effekt</strong><br />
  Die bisherigen &#220;berlegungen allerdings sagen wenig aus und  bed&#252;rfen einer Erweiterung um eine zeitliche Komponente.  Der Profitfaktor gibt keinen Hinweis auf den  Zeitraum, in dem das Handelssystem bzw. dessen Anwendung zu einem Kontozuwachs  in H&#246;he von mehr als sechzig Prozent f&#252;hren. Um die Vorteilhaftigkeit der  Strategie einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen, ist der erforderliche Anlagehorizont jedoch  unerl&#228;sslich.</p>
<p> Auch die einfachen Ratios reichen nicht aus, um den Verlauf  der Kapitalkurve eines mit einer bestimmten Strategie gehandelten Kontos  plausibel zu prognostizieren. Der so genannte Recovery Effekt macht  weitergehende Betrachtungen notwendig. Er beschreibt den mathematischen  Zusammenhang zwischen abnehmenden und zunehmenden (Konto-)gr&#246;&#223;en: Verliert ein  Investor 20 Prozent, muss er im Anschluss 25 Prozent Profit erwirtschaften, um  den alten Kontostand wieder herzustellen. Steuerliche Aspekte sowie  Opportunit&#228;tskosten in Gestalt entgangener Zinsen sind dabei nicht  ber&#252;cksichtigt.</p>
<p> Um die Erfolgsaussichten und das Verlustrisiko einer  Strategie einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen, muss der Investor eine Vorstellung davon  haben, wie die zeitliche Verteilung von Gewinnen und Verlusten ausf&#228;llt. Die  einfache Ratio gen&#252;gt nicht. Ein System, das sehr lange Verlustperioden  produziert, ist dabei mit einem hohen Verlustrisiko verbunden: Im Anschluss an  lange Phasen mit Verlusttrades l&#228;sst sich das verlorene Kapital m&#246;glicherweise  nicht wieder durch Gewinne ersetzen.</p>
<p><strong>Trefferquote und  Verfassung des Marktes</strong><br />
  Ganz wesentlichen Einfluss auf die Konstruktion einer  Handelsstrategie hat deren Abh&#228;ngigkeit von der jeweiligen Verfassung des  Marktes, wobei diese in Hausse, Baisse und Seitw&#228;rtsphasen klassifiziert wird.  Die Trefferquote einer Systematik kann sich je nach Konzeption dramatisch  ver&#228;ndern, wenn sich die (&#252;bergeordnete) Marktrichtung ver&#228;ndert. Die Kenntnis  dieses Zusammenhangs kann genutzt werden, um einen Filter in das Handelssystem  zu integrieren, der bestimmte Marktzust&#228;nde erkennt  und zu einem vor&#252;bergehenden Stop der  Handelsaktivit&#228;ten f&#252;hrt. Trendfolgesysteme sind f&#252;r derartige Filter ein  bekanntes Beispiel. Sie Funktionieren gut in stabilen Trendphasen und  generieren massenhaft Fehler in impulsarmen M&#228;rkten. Oft werden entsprechende  Indikatoren, wie beispielsweise der ADX, eingesetzt, um die jeweils  vorherrschende Trendphase zu identifizieren.</p>
<p> Der ADX ist eine Gl&#228;ttung des von Welles Wilder entwickelten  Directional Movement Indikators und misst die Trendintensit&#228;t eines Marktes.  Die Grundlage der Berechnung stellt die Relation der Auf- und Abw&#228;rtsbewegungen  eines Marktes dar. Der ADX wird vorwiegend als Filter f&#252;r Trendfolgeindikatoren  und Oszillatoren genutzt. Ein Wert des Indikators von mehr als 25 (gemessen an  den Standardeinstellungen g&#228;ngiger B&#246;rsensoftware) indiziert einen Trend, wobei  der Indikatorwert nichts &#252;ber  dessen  Richtung aussagt.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Beurteilung von  Handelsstrategien und Backtesting</strong><br />
  Hat ein Investor eine Strategie konzipiert und dem  Backtesting unterzogen, stehen eine Reihe von Kennziffern zur Verf&#252;gung, deren  richtige Interpretation f&#252;r eine angemessene Beurteilung der Systematik von  ganz wesentlicher Bedeutung ist. Das Backtesting sollte sich auf einen l&#228;ngeren  Zeitraum beziehen, der unterschiedliche Trendphasen zumindest jeweils zweimal  umfasst und so ein valides Bild &#252;ber die Signalgenerierung liefert. </p>
<p> Die Gesamtperformance der Strategie sollte, auch wen dies  auf den ersten Blick  wenig plausibel  erscheinen mag, eine untergeordnete Rolle bei der Kritik des Systems  darstellen. Vielmehr sollte das Augenmerk sich zun&#228;chst auf das Risiko des  Ansatzes richten: Der maximale Verluste pro Tag, Woche, Monat und Jahr sowie  die Dauer der Verlustperioden und Phasen der abw&#228;rts gerichteten Kapitalkurve  geben Aufschluss &#252;ber das Risiko, das Investoren mit einer solchen Strategie  &#252;bernehmen. Die bereits beschriebenen Kennzahlen, Payoff- und Trade-Ratio  finden selbstverst&#228;ndlich als Schl&#252;sselgr&#246;&#223;en ebenfalls Beachtung.</p>
<p> Die Gewinne freilich sind im zweiten Schritt Gegenstand der  Analyse: Auch hier sind die Dauer der l&#228;ngsten Profitserien, die Entwicklung  der Kapitalkurve und andere statistische Gr&#246;&#223;en zu beachten. Da die Gewinne  einer Position anders als die Verluste der H&#246;he nach nicht begrenzt sind, ist  bei der Gesamtperformance eines Handelssystems eine weitere Beobachtung von  entscheidender Bedeutung: Um die Zufallskomponente so gering wie m&#246;glich zu  halten, sollte der Anteil der gr&#246;&#223;ten Gewinne am Gesamtprofit betrachtet  werden, wobei auch die Anzahl der insgesamt vollzogenen Trades Ber&#252;cksichtigung  finden muss. Ziel der &#220;berlegung muss dabei sein, festzustellen, ob die  Gesamtperformance ganz wesentlich von einigen wenigen Trades (die sich als  zuf&#228;llige Erscheinung darstellen k&#246;nnten) generiert wurde oder ob der Profit  stetig erwirtschaftet worden ist, wobei letztere Variante selbstredend die  bessere ist.</p>
<p> Nur wenn  ein System  als Ganzes durch eine m&#246;glichst stetige Wertentwicklung &#252;berzeugen kann, taugt  es zum Einsatz in der Praxis. Dabei gen&#252;gt eine gute Performance in bestimmten  Trendzust&#228;nden, wenn diese durch den eingesetzten Filter zuverl&#228;ssig  klassifiziert werden k&#246;nnen. </p>
<p><strong>Chancen und Risiken  abw&#228;gen</strong><br />
  Konnte eine Systematik valide profiliert werden, steht die  Entscheidung &#252;ber eine Anwendung auf dem Handelskonto im Raum. Dabei sollten  dieselben Kriterien Anwendung finden, die auch bei Investmententscheidungen  herangezogen werden. Das Verh&#228;ltnis von Chancen und Risiken, gemessen an den  empirisch ermittelten Renditen und der Schwankungsbreiten der durch die  Handelssystematik generierten Kapitalkurve sollte dabei angemessen ausfallen  und hohe „Volatilit&#228;t“ durch entsprechende &#220;berrenditen honorieren.</p>
<p> Im Rahmen von &#220;berlegungen zur Portfoliooptimierung ist auch  die Korrelation der Entwicklung des Handelskontos mit der anderer Assetklassen,  wie Aktien, Renten oder Immobilien von Interesse. Soll das Trading einen  Bestandteil eines breit aufgestellten Depots darstellen, sollte der  Zusammenhang nicht allzu stark ausgepr&#228;gt sein. Idealerweise erm&#246;glicht das  System konstante Ertr&#228;ge unabh&#228;ngig von der jeweiligen Marktlage. Der  Forex-Handel erm&#246;glicht derartige Konstellationen, da viele verschiedene  W&#228;hrungspaare zur Verf&#252;gung stehen und die Abh&#228;ngigkeit von Aktien und Renten  ohnehin gering ist, weshalb dem Handel mit W&#228;hrungen aus Sicht vieler Experten  zuk&#252;nftig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden wird.</p>
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